Institut für Freiraumentwicklung Aktuelles
Partizipation und Ko-Kreation in der Freiraumentwicklung

Partizipation und Ko-Kreation in der Freiraumentwicklung

Willkommen im neuen Fachgebiet für Partizipation und Ko-Kreation in der Freiraumentwicklung!

Die Professorinnen Anna Bernegg  und Dr. Cordelia Polinna leiten das Fachgebiet gemeinsam und verknüpfen Forschung und Lehre eng mit der Praxis. Beide gründeten 2022 das Büro Forward Planung und Forschung (link https://forward.berlin/). Cordelia Polinna ist darüber hinaus Gründerin des Instituts für Resilienz im ländlichen Raum (www.irlr.de).

Freiräume prägen unsere Städte und Dörfer. Sie bieten Raum zum Leben, Arbeiten und Begegnen. Doch knapper werdende Ressourcen und große gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel und demografischer Wandel verschärfen die Konkurrenz um ihre Nutzung. Die räumliche Planung bietet ein zentrales, praxisnahes Feld, um diese Konflikte sichtbar zu machen, zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Unser Fachgebiet versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die Lösungen für diese Herausforderungen entwickelt – gemeinsam mit den Menschen vor Ort, Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Partizipative Freiraumentwicklung ermöglicht allen, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten und eigene Erfahrungen von Teilhabe und Selbstwirksamkeit zu machen. Das ist nicht nur für bessere Planungsergebnisse wichtig – es stärkt auch unser demokratisches Zusammenleben in Zeiten wachsender Polarisierung.

Unsere Kernthemen

Integrierte Freiräume
Wir betrachten Freiräume ganzheitlich: als flexibel nutzbare Räume, die Mobilität, soziale Teilhabe sowie Klima- und Umweltschutz miteinander verbinden.

Ko-kreative Transformation
Partizipative Prozesse sind der Schlüssel zu wirksamen Lösungen. Durch gemeinsame Gestaltung entstehen Pläne und Projekte, die funktionieren – und von der Gemeinschaft getragen werden.

Resiliente Strukturen
Freiräume müssen sich verändern können. Anpassungsfähige Strukturen ermöglichen es Städten und ländlichen Regionen, auch in Zeiten unvorhergesehener Krisen zukunftsfähig zu bleiben.

Lernorte der Demokratie
Räumliche Planung mit echter Partizipation ist gelebte Demokratie. Sie macht für die Menschen erfahrbar, dass ihre Stimme zählt – und stärkt so das Vertrauen in demokratische Prozesse.