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Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen

Leitung:Prof. Dr.-Ing. Hille von Seggern
Bearbeitung:STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN l Dipl.-Soz.wiss. Claudia Heinzelmann, Dipl.-Ing. Börris von Detten, Dipl.-Ing. Anke Schmidt, Dipl.-Ing. Henrik Schultz, Dipl.-Ing. Julia Werner, Prof. Dr. Ulfert Herlyn, Timm Ohrt
Laufzeit:06/2005 - 05/2007
Förderung durch:Wüstenrot Stiftung
Link:fileadmin/institut/pdf/flyer_jugendliche.pdf
Bild Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen Bild Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen

Bild Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen

Bild Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen

Bild Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume - Zum Verständnis von Gebrauch und Mental Maps bei Jugendlichen

Das zweijährige von der Wüstenrot Stiftung finanzierte Forschungsprojekt „Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume“ am Institut für Freiraumentwicklung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hille von Seggern untersucht die Zusammenhänge und Vernetzungen zwischen den verschiedenen öffentlich nutzbaren Räumen in Städten und wie diese von Jugendlichen wahrgenommen und genutzt werden. Das Untersuchungsgebiet ist die Stadt Hannover.

Das Forschungsprojekt stellt die Erfahrungen und Bedürfnisse von Jugendlichen an die Stadt in den Mittelpunkt und untersucht ihre persönlichen Raumnutzungsmuster.

Ziel des Projektes ist es zu überprüfen, ob und wie das zusammenhängende Netz öffentlicher Räume einer großen Stadt tatsächlich von Jugendlichen wahrgenommen wird, wie es benutzt wird und welche (räumlich-situativen) Bedingungen dabei eine Rolle spielen. Das Projekt will den Zusammenhang zwischen der realen Nutzung des Freiraumsystems durch Jugendliche und ihren eigenen räumlichen Vorstellungen (mental maps) mit empirischen und experimentellen Methoden ermitteln, darstellen, verständlich machen, um daraus Schlussfolgerungen für Planung und Gestaltung formulieren.

Anlass für diese Fragestellung ist, dass insbesondere die Städte zunehmend unsicher sind, wie sie die dringliche Neuausrichtung ihrer Jugendarbeit und -förderung einschließlich der Schaffung und Entwicklung attraktiver Freiraumangebote für Jugendliche ausrichten sollen. Die Veränderungen in den Lebenswelten der Jugendlichen, die bisherige freiraumplanerische Vernachlässigung der Bedürfnisse von Jugendlichen und  die knappen finanziellen Ressourcen öffentlicher Haushaltsmittel machen diese Neuausrichtung dringend notwendig.

Ein erster Analyseschritt untersucht die öffentliche Freiraumstruktur von Hannover im Hinblick auf Jugendliche. Wie planen die kommunalen Behörden für Jugendliche? Was gibt es an weiteren Angeboten für Jugendliche? Eine intensive Vorrecherche zu den Themen Raumwahrnehmung, Aneignung, öffentlicher Raum und Vernetzung ergänzt diesen Untersuchungsschritt.

Der empirische Teil der Studie ist gegenüber dem raumspezifischen Ansatz der 1. Studie als sozialgruppenspezifischer Ansatz konzipiert, der eine größtmögliche Offenheit bei der Untersuchung der Freiraumbedürfnisse von Jugendlichen im öffentlichen Raum bietet. Die Untersuchung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer innerstädtischen Gesamtschule in Hannover in den Klassenstufen   7, 9 und 12.

In zweitägigen Werkstätten sollen die Jugendlichen ihre persönlichen Raumvorstellungen in selbstgebauten Modellen wiedergeben.

Raum-Zeit-Studien und kartografische Darstellungen von Orten und Verknüpfungen, die jeder Jugendliche begleitend anfertigt, ergänzen die Darstellungen der Werkstätten.

In ausgewählten teilnehmenden Beobachtungen und vertiefenden Interviews werden diese Ergebnisse qualifiziert. 

Die darauf folgende methodenübergreifende Gesamtauswertung interpretiert die Ergebnisse der Empirie im Hinblick auf  die erste Analyse der öffentlichen Freiraumstruktur Hannovers.

Ein sozialräumliches Experiment als Intervention in  das bestehende Netz urbaner öffentlicher Räume schliesst die empirischen Untersuchungen ab.

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