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Chinesisch-deutsches Symposium über "Urbanization and Locality: Strengthening Identity and Sustainablility by Site-specific Planning and Design"

Leitung:Prof. Dr. Martin Prominski; Dr. Fang WANG (Peking Universität)
Laufzeit:05.-10. Oktober 2014
Förderung durch:Chinesisch-Deutsches Zentrum für Wissenschaftsförderung; GZ 1086
Link:https://www.amazon.de/Urbanization-Locality-Strengthening-Sustainability-Site-Specific-ebook/dp/B019MHO2LE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1480332295&sr=8-1&keywords=urbanization+and+locality
Bild Chinesisch-deutsches Symposium über "Urbanization and Locality: Strengthening Identity and Sustainablility by Site-specific Planning and Design"

Wie können neue Siedlungen in China angesichts des prognostizierten Anstiegs der urbanen Bevölkerung um 300 Millionen Menschen bis 2050 so entwickelt werden, dass sie sowohl Ausdruck des lokalen Charakters als auch nachhaltig sind?

Durch die Förderung des „Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung“, einer gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der National Science Foundation China getragenen Einrichtung, konnten 34 chinesische und 13 deutsche Professoren vom 05.-10. Oktober 2014 in Peking zum Symposium „Urbanization and Locality: Strengthening Identity and Sustainability by Site-specific Planning and Design“ zusammenkommen, um diese Frage zu erörtern. Die gastgebenden Institutionen waren das College für Landschaftsarchitektur und Architektur der Peking Universität (Prof. Dr. WANG Fang) sowie die Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover (Prof. Dr. Martin Prominski).  

Der erste Tag begann mit einer Einführung in das chinesisch- deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung durch den Vizedirektor Prof. Dr. ZHAO Miaogen. In der anschließenden Einführungsrede stellte Dekan Prof. Dr. YU Kongjian klar, dass angesichts des enormen Tempos der chinesischen Urbanisierung eine hohe Gefahr gesichtsloser Siedlungen ohne Identität besteht. Für ihn müssen dringend Strategien urbaner Entwicklung aufgezeigt werden, die den Charakter des Ortes respektieren und somit eine starke Identität sowie nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Diesem Thema widmeten sich die Vortragenden an drei Tagen mit jeweils sechszehn Vorträgen. Durch die große Breite sowohl der fachlichen Hintergründe der Vortragenden als auch der regionalen Themen konnte eine Vielzahl aktueller Forschungsansätze zur ortsspezifischen, nachhaltigen Stadtentwicklung vorgestellt und diskutiert werden. Teilnehmer aus der Fakultät für Architektur und Landschaft waren Prof. Dr. Martin Prominski (Institut für Freiraumentwicklung), Prof. Dr. Michael Rode und Prof. Dr. Frank Othengrafen (beide aus dem Institut für Umweltplanung).

Drei Erfolge des Symposiums sind besonders hervorzuheben: Erstens wurden zwei Kooperationsverträge durch die Dekane unterzeichnet (zwischen Chongqing University und Peter Behrens School of Architecture Düsseldorf sowie Peking University und Leibniz Universität Hannover), zweitens haben sich zum Abschluss des Symposiums 13 chinesisch-deutsche Forschungsteams gebildet und konkrete Forschungsideen vorgestellt, die in einen gemeinsamen Forschungsantrag münden sollen, und drittens konnte der Springer-Verlag für die Veröffentlichung der Ergebnisse des Symposiums gewonnen werden.

 

 

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