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Claudia Heinzelmann (18.06.2009)

Zur Bedeutung urbaner öffentlicher Räume bei benachteiligten Jugendlichen in einer Großwohnsiedlung

Betreuung: Prof. Dr. Heiko Geiling, Prof. Dr. Ulfert Herlyn

Übersicht

Am Beispiel des hannoverschen Stadtteils Vahrenheide wird das raumbezogene Verhalten von Jugendlichen problematischer oder stigmatisierter sozialer Milieus beschrieben und analysiert. Theoretischer Hintergrund ist die Debatte um öffentliche Räume und Urbanität, sowie die aktuell diskutierte Problematik von Großwohnsiedlungen und die politischen Steuerungsversuche (Bund-Länder-Programm ‚Die soziale Stadt’). Der Begriff der benachteiligten Jugendlichen bezieht sich einerseits auf die subjektive Seite der mangelnden Ressourcen und andererseits auf die gesellschaftliche Einstufung als bedrohliche und deshalb zu kontrollierende Gruppe.

 

Die zentralen Fragestellungen lauten:

  • In welcher Weise nutzen benachteiligte Jugendliche die öffentlichen Räume und wie verhalten sie sich dort?
  • Welche Funktion und Bedeutung haben die öffentlichen Räume für benachteiligte Jugendliche?
  • Wie verhält sich dies zu den theoretischen Diskursen zu öffentlichen Räumen?

Datengrundlage:

  • kleinräumige Sozialstrukturdaten des Stadtteils
  • ca. 50 Experteninterviews
  • 20 qualitative Interviews mit Jugendlichen
  • Stadtteilbeobachtungen