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Margit Schild (2004)

Verschwindendes ... Temporäre Installationen in der Landschafts- und Freiraumplanung - ein Beitrag zur Diskussion

Betreuung: Prof. Dr. Hille von Seggern, Prof. Dr. Wulf Tessin

Übersicht

Im Kontext von Planung, in dem vielerorts von einem ‚Wandel der Aufgaben‘ und der ‚Suche nach dem Neuen‘ die Rede ist, diskutiert die Praxis der Landschafts- und Freiraumplanung die Frage nach den Potenzialen und Möglichkeiten temporärer Installationen vor einem ambivalenten Hintergrund. Zum einen ist die Zunahme verschiedener städtischer temporärer Nutzungen zu verzeichnen; in diesem Zusammenhang werden z. B. Festivals und Events kritisch beobachtet. Zum anderen wird - insbesondere im Umfeld von „urban catalyst“ - Temporäres als programmatischer Begriff, als Chance in der Planungsmethodik diskutiert. Das Anliegen der Arbeit ist, den Einsatz temporärer Installationen in der Landschafts- und Freiraumplanung zu reflektieren und zu diskutieren. Die zentrale Fragestellung lautet: Was sind die Potenziale temporärer Installationen für aktuelle Aufgaben der Landschafts- und Freiraumplanung? Diese Frage wird anhand von vier Beispielen untersucht, die eine im Konzept festgelegte Absicht der Initiatorinnen und Initiatoren enthalten, aktuelle oder anstehende Fragen der Planung in ihrem Projekt mit Umsetzung vor Ort zu beantworten.